Heuschnupfen: Symptome

Heuschnupfen: Symptome Niesen ist ein häufiges Heuschnupfen-Symptom.

Pollenallergiker merken es sofort, wenn „ihre“ Pollen wieder fliegen. Denn dann stellen sich auch die klassischen Heuschnupfen-Symptome ein: Die Augen jucken, brennen und sind gerötet. Und auch die Nase gesellt sich dazu: Niesen und schniefen sind jetzt allgegenwärtig. Doch was kann man tun, um die Symptome zu lindern? Erfahren Sie hier mehr zum Thema Heuschnupfen-Symptome.

Heuschnupfen: Symptome

  • Niesreiz
  • Laufende Nase
  • Verstopfte Nase
  • Augentränen
  • Augenjucken
  • Augenbrennen
  • Juckreiz am Gaumen und in der Nase

Weitere mögliche Symptome:

  • Husten und Halsschmerzen
  • Schlaf- und Konzentrationsstörungen
  • Eingeschränkte Leistungsfähigkeit

Pollenallergie-Symptome: Augen

Bei einer Pollenallergie sind juckende und tränende Augen typisch. Der Fachmann bezeichnet dieses Heuschnupfen-Symptom auch als allergische Konjunktivitis (Bindehautentzündung). Da Pollen sehr leicht und klein sind, gelangen sie über die Luft nicht nur in Nase und Atemwege, sondern landen auch auf der Bindehaut der Augen. Die Augen sind anders als Nase und Bronchien jedoch nicht durch Schleimhäute geschützt: Die Bindehaut (medizinisch: Konjunktiva) ist daher sehr anfällig für Reizungen im Rahmen der Allergie.

Gut zu wissen: Kontaktlinsenträger sollten jetzt besonders sorgfältig bei der Reinigung der Linsen sein, da Pollen darauf haften können.

Heuschnupfen: Nase zu?

Aber nicht nur juckende und tränende Augen plagen Pollenallergiker. Eine ständig laufende und vom Niesen gereizte Nase ist ebenfalls ein unangenehmes Heuschnupfen-Symptom. Der sogenannte allergische Schnupfen (medizinisch allergische Rhinokonjunktivitis) ist begleitet von Niesattacken, Fließschnupfen und verstopfter Nase. Durch die allergische Reaktion auf die Pollen findet im Körper nämlich eine Entzündungsreaktion statt: In der Folge schwellen die Schleimhäute an und die Nase ist dicht. Durch den Niesreiz versucht der Körper außerdem die Pollen aus der Nase zu entfernen.

Nasenspray gegen Heuschnupfen

Wenn die Nase zu ist und man ständig niesen muss, helfen speziell für Heuschnupfen entwickelte Nasensprays. Diese enthalten Wirkstoffe aus der Gruppe der Antihistaminika oder Glucocorticoide. Sie haben entzündungshemmende Eigenschaften und lindern bei lokaler Anwendung als Nasenspray die Entzündung in der Nasenschleimhaut.

Nasacort Allergo® Nasenspray enthält beispielsweise den Wirkstoff Triamcinolonacetonid aus der Gruppe der Glucocorticoide. Triamcinolonacetonid hat sich bei Erwachsenen zur Behandlung von allergischen Beschwerden im Nasenraum bewährt und hilft bei Symptomen der allergischen saisonalen Rhinitis, wie verstopfter Nase, Juckreiz und Niesen.

Heuschnupfen: Wann zum Arzt?

Bei Heuschnupfen ist die Apotheke die erste Anlaufstelle. Hier erhalten Sie geeignete Mittel gegen Heuschnupfen, um die Beschwerden zu lindern. In folgenden Fällen ist allerdings ein Arztbesuch ratsam.

  • Beeinträchtigte Sicht
  • Starke Schwellung der Augen
  • Kopfschmerzen, Fieber
  • Gelbliches Nasensekret
  • Anhaltende Symptome 5 Tage nach dem Behandlungsbeginn

Auch zur Ermittlung des exakten Allergens empfiehlt es sich, für einen Allergie-Test den Arzt zu konsultieren.

Heuschnupfen: Augentropfen

Um die Beschwerden der allergischen Konjunktivitis zu lindern, stehen spezielle Augentropfen mit anti-allergischen Wirkstoffen zur Verfügung. Gegen die tränenden Augen helfen beispielsweise Tropfen mit Natriumcromoglicat: Sie stoppen die übermäßige Produktion der Tränenflüssigkeit und verschaffen Betroffenen auf diese Weise Linderung.

Natriumcromoglicat ist auch in Opticrom Allergo® Augentropfen enthalten. Dieser Wirkstoff gehört zur Gruppe der Mastzellstabilisatoren. Diese Wirkstoffgruppe nimmt bei der Behandlung von Heuschnupfen eine wichtige Rolle ein: Mastzellstabilisatoren reichern sich in den Mastzellen an. Auf diese Weise behindern sie die Freisetzung von Histamin und anderen Entzündungsstoffen wie Prostaglandinen, die für die Entwicklung von Allergiesymptomen verantwortlich sind.

Gut zu wissen: Um die volle Wirksamkeit zu erreichen, sollte eine Behandlung mit Mastzellstabilisatoren frühzeitig eingeleitet werden, da sie 2-4 Wochen konsequente Anwendung benötigen, um ihre Wirkung voll zu entfalten.

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